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eCommerce Leifaden 2011 - Welche Rolle spielt Web-Controlling im Online Handel

Der E-Commerce Leitfaden wird seit 2007 von der ibi research an der Uni Regensburg erstellt. Ziel ist es, Online Händler dabei zu unterstützen, ungenutzte Potentiale zu erkennen und diese für sich zu nutzen.


In dieser Studie rücken die Aspekte Online-Marketing und Web-Controlling (Webanalyse) in den Vordergrund. Für alle Zahlen- und Dateninteressierten ein wenig Futter.


Man fragt sich eher warum nur 3 von 5 Händlern überhaupt Web-Controlling betreiben. Mit Logfile-Daten werten 26% der Befragten ihre Daten aus. Von denen, die ihre Website analysieren investieren, weniger als 43% eine halbe Stunde pro Woche darin, Informationen über Herkunft und Verhalten der Besucher zu ermitteln. Betrachtet man die „mittleren und großen Unternehmen“, dann sind diese engagierter als die „kleinen“. Was daran liegen dürfte, dass bei den „mittleren und großen Unternehmen“ eine Aufgabenteilung möglich ist. Diejenigen, die kein Tool einsetzen, begründe dies zur Hälfte damit, dass einfach die Zeit für die Erhebung und Auswertung fehle. Fehlendes Know-How gaben zudem 40% an, zu teuer 30%. Immerhin 8% der Befragten hatten noch nicht davon gehört und 5% sehen keine Notwendigkeit.


Die Webanalyse-Tools
In unserer letzten Analyse stellten wir fest, dass es bei den .de-Domians einen Zuwachs an professionellen Systemen gibt. Hier profitierten nicht nur Anbieter wie econda oder etracker, die häufig weniger trafficstarke Domians betreuen, sondern die ganze Branche. Von den Teilnehmern dieser Befragung gaben 64% an mit Google Analytics zu Arbeiten. Econda setzen 4%, etracker 8% und Webtrekk 2% ein. Piwik mit 4% ist als einziges Tool aufgeführt, das als freie Software am Markt verfügbar ist. Leider gab es keine Angaben, ob OWA (OpenWebAnalytics), ein weiters OpenSource Tool, vertreten ist.


Das Wechselverhalten


Jeder fünfte Händler hat die Web-Controlling Lösung schon einmal gewechselt hat. Davon wechselten bei den mittleren und größeren Unternehmen 24% und bei den kleineren 19%. 13% aller Befragten mit Tool setzen mehr als eine Lösung ein. Gründe dafür sind der unterschiedliche Funktionsumfang (67%), Testzwecke (30%) oder auch die größere Unabhängigkeit von einem einzelnen Anbieter (27%).


Händler erwarten steigende Ausgaben für Web-Controlling 2011


Dies trifft jedoch nicht unbedingt für die High-End Lösungen zu. Im Budgetjahr 2010 gaben 70% der „kleinen Händler“ weniger als 500 Euro pro Jahr für Webanalyse aus. In diesem Jahr wollen sie investieren, in Tools, Schulungen, Workshops und externe Berater. Auch in den kommenden Jahren wird hier mehr investiert werden, so die Studie.


Ausgaben für Web-Controlling


Bei dieser Studie sollte man einen Blick auf die befragten Unternehmen werfen, um pauschale Aussagen treffen zu können. 37% geben einen Umsatz kleiner als 100.00 Euro an, 70% unter 1 Mio. Euro.


Mitarbeiter und Umsatz


Für große Webanalyse Anbieter ist hier wenig, eigentlich gar nichts zu holen.


Ausgaben für Web-Controlling


© ibi research 2011 l www.ecommerce-leitfaden.de l Seite 9


Last but not least, der Datenschutz
Bei Thema Datenschutz sind viele Händler nicht auf dem aktuellen Stand der deutschen Rechtsprechung und haben viel aufzuholen. Zwei Drittel der Händler wissen nicht, dass Google seine Daten außerhalb Europas speichert. Die IP-Adresse wird bei einem Drittel der befragten Händler gespeichert. Danach gefragt, ob die Aufzeichnung des Nutzerprofils unterbunden werden kann, konnte nur knapp ein Drittel der Händler dies bejahen.


Nutzerdaten


Noch ein Satz zum Schluss…


„Maile Ohye, Developer Programs Tech Lead bei Google, sprach auf der auf der SMX in München über Entwicklungen in der Suche. Ihr Credo: Verbessert eure Webseiten für die Nutzer - und nicht für Google“


zur Website: http://www.ecommerce-leitfaden.de/neue-studie-so-steigern-online-haendler-ihren-umsatz.html


Unter folgendem Link können Sie die vollständigen Ergebnisse kostenlos herunterladen:www.ecommerce-leitfaden.de/web-controlling  (3,6MB)


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