Glossar
Aktuell finden Sie in unserem Glossar über 150 Begriffe zu den Themen Webanalyse, Testing und Social Media Monitoring ausführlich erklärt.
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Logfiles
Eine Logdatei (engl. log file, auch Ereignisprotokolldatei genannt) enthält das automatisch geführte Protokoll aller oder bestimmter Aktionen von Prozessen auf einem Computersystem. Die korrekte Bezeichnung dafür ist deshalb Protokoll-Datei.
Auf einem PC können Protokoll-Dateien bestimmter Aktionen von einem oder mehreren Nutzern an einem Rechner geschrieben werden, ohne dass diese es bemerken oder ihre Arbeit beeinflusst wird. Wesentlich ist hierzu das System-Logbuch (unter Linux meist in /var/log/messages, aber auch Windows NT und Nachfolger schreiben entsprechende Einträge in eines oder mehrere Ereignisprotokolle), wenn sie entsprechend konfiguriert werden. Darin können u. a. die Anmeldungen am System protokolliert werden, aber auch andere wichtige Informationen. Außer dem Betriebssystem selbst schreiben meist Hintergrundprogramme (z. B. ein E-Mail-Server, ein Proxyserver und anderes) in eine Logdatei, um Aktionsmeldungen, Fehlermeldungen und Hinweise persistent (dauernd) verfügbar zu halten. Ähnliches gilt für Installations-Programme, Virenscanner und dergleichen.
Logdateien werden auch von Webservern erstellt, können aber auch außerhalb des Internets bei Untersuchungen der Benutzerfreundlichkeit von Programmen oder allgemeinem Nutzerverhalten in einem System genutzt werden. Kann man selber auf einem Server mit der eigenen Webpräsenz keine Protokoll-Dateien abrufen, dann ermöglichen verschiedene Webdienste das Setzen eines kleinen Zählers auf der eigenen Webpräsenz. Dieser Zähler wird immer wieder beim Abrufen der Seite vom Anbieter-Server geladen, wo darauf hin eine Auswertung der Zugriffe mithilfe der Zugriffs-Protokoll-Datei in Form von Tabellen und Grafiken erstellt wird.




